Also sprach das Plastik

Mittwoch, 18. Dezember, 19.30 Uhr

Also sprach das Plastik
Instrumentalkonzert mit Performance

Das Kammerorchester Camerata Temporalis verbindet zwei vermeintlich weit voneinander entfernte Welten mit konzipierten Aktionen, durch von Schauspielern*innen dargestellte thematisch relevante Szenen, in welchen sowohl Musiker als auch Publikum eingebunden werden. Dadurch werden die klassische Rezeptionsgewohnheiten der Konzertbesucher*innen durchbrochen und das Konzert auf eine neue gesamtsinnliche Ebene gehoben.

Die einzigartige und lebendige Magie der Musik des 16. und 17. Jahrhunderts wird durch avantgardistische Emulsion der szenischen Kunst mit den faszinierenden vielfältigen Experimenten der aktuellsten zeitgenössischen Musik des 21. Jahrhunderts auf sonderbare Art verbunden. Das Ensemble, das teils mit historischen Instrumenten und teils mit modernen arbeitet, besteht hauptsächlich aus Alumni der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar und musiziert unter der Leitung von Giordano Bruno do Nascimento.

Zum Leitungsteam gehören auch die Regisseurin und preisgekrönte Schriftstellerin Amanda Lasker-Berlin, welche für die Darbietungskonzepte zuständig ist, die Musikwissenschaftlerin Ezster Johanna Barta, die Projektmanagerin Yuko Deeb und der Konzertmeister Nikita Geller.  

zur Geschichte des Stückes: 

Plastik umgibt uns täglich, es gibt kleinste Partikel ab, die sich im Körper absetzen. Welche Folgen das hat, ist ungewiss. Es gibt kein Bewusstsein über das Plastik im Körper. Wo sitzt es, wie ist es dahin gekommen?
Stellen wir uns in diesem Konzert den menschlichen Körper als Ozean vor. Eine gewaltige Macht, vollkommen natürlich, die nur ihren eigenen Regeln folgt. Wie das Meer, beinhaltet dieser imaginierte Körper, ganze Riffe aus Kunststoff. Fetzen alter Zeiten, fremder und eigener Erinnerungen. Welche Ängste aus unserer Familiengeschichte halten diese Plastikhaufen zusammen. Oder treiben diese gar durch den ganzen Ozean?
Konzeption und Regie: Amanda Lasker-Berlin
Musikalische Leitung: Giordano Bruno do Nascimento.
Es musiziert die Camerata Temporalis.
Mit Werken von Frederik Neyrinck, Antonio Vivaldi, Simon Knighton (UA), Jean-Philippe Rameau, Johannes K. Hildebrandt (UA), Johann Sebastian Bach, Acacio Piedade (UA), Johann Joachim Quantz

Besetzung:

2 Flöten (in wechseln mit Traversflöten), Horn,Trompete, Schlagwerk, Cembalo, 3 Violinen I (in wechseln mit Barockviolinen), 3 Violinen II (in wechseln mit Barockviolinen), 2 Viola (in wechseln mit Barockbratschen), Violoncello (in wechseln mit Gamba), Kontrabass

Karten: 10,- Euro / erm. 6,- Euro 
Veranstalter: Giordano Bruno do Nascimento

 


 


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