Juni 2018

Programmplanung Juni 2018


Fr. 01. Juni, 21.00 Uhr                
Falk Zenker und Nora Thiele – Gitarre und Percussion


Do. 07. Juni 20.00 Uhr               
Large Ensemble der Hochschule für Musik


Fr. 08. Juni, 21.00 Uhr    
CLÉO -  französisch. berauschend. extrem. - Konzert


Sa. 09. Juni, 20.00 Uhr  
Ein rätselhafter Schimmer – Konzert und mehr


Di. 12. Juni, 20.00 Uhr    
Robbi Nakayama Trio


Fr. 15. Juni, 21.00 Uhr    
Holler My Dear - Konzert


Sa. 16. Juni, 20.00 Uhr   
Das Clubtheater präsentiert „NormalNull“


Fr. 22. Juni, 19.00 Uhr    
Lesebühne Vorlaut


Sa. 23. Juni, 20.00 Uhr  
Das Clubtheater präsentiert „NormalNull“


Fr. 29. Juni, 20.00 Uhr    
Das Clubtheater präsentiert „NormalNull“





Fr. 01. Juni, 21.00 Uhr

Falk Zenker und Nora Thiele – Gitarre und Percussion

Nora Thiele und Falk Zenker sind musikalische Zwillinge. Ihr unfasslich symbiotisches Spiel webt uns traumwandlerisch ein, entrückt das Irdische ins Schwerelose, während wir reisen. Ablegen vom Steg. Und den selbstverständlichen Blick in einen verstehenden Blick wandeln. Die musikalischen Bögen zwischen Mittelalter und Jazz, Klassik und Flamenco sind wunderbar. Aus der Zeit gefallen. Sagenhaft. Spannend. Und entspannend. Virtuos. Und von einer Sensibilität, die diese musikalische Wahlverwandtschaft als Glücksfall definiert. Nora Thiele, die Ausnahmeperkussionistin, begeistert mit ihrem stilsicheren und gleichsam experimentellen spielfreudigen Wirken. Für eine Welt gebannt, die ihrerseits seit Jahren gebannt auf das lauscht, was diese eloquente und überaus sensible Musikerin da an fabelhaftem Klang erschafft. Die Kunst von Falk Zenker kann man damit beschreiben, dass er auf die schönste Weise mit seiner Gitarre verwoben ist, die er mit Elementen des Jazz und der klassischen Gitarre, welche Einflüsse von andalusische und chilenische sowie elektroakustischer Musik aufweisen, auf wundervolle Weise zum Leben erweckt.
„Was die beiden Musiker vom ersten Ton an mit sicherem Griff in die Saiten, dem virtuosen und ach so sanften Fingerspiel auf Trommeln, Becken und all den anderen Klanggerätschaften zelebrieren, kommt einer sich selbst verzaubernder Magie sehr nahe.“
Besetzung: Nora Thiele – perc., Falk Zenker – girt.

Karten: 13,- Euro / 8,- Euro Studierende

Veranstalter: mon ami Weimar



Do. 07. Juni 20.00 Uhr
               
Large Ensemble der Abteilung für Neue Musik und Jazz der HfM Franz Liszt feat. Claudio Puntin
Claudio Puntin ist nicht nur einer der wenigen Holzbläser der modernen deutschen Jazzszene, die ausschließlich Klarinetten spielen. Er ist auch einer ihrer kreativsten Exponenten überhaupt. In immer neuen Konstellationen vom langjährigen Duo mit dem Instrumentalkollegen Steffen Schorn bis hin zu Arbeiten mit Big Band oder Streichquartett entfaltet er seine ganz eigene Welt der musikalischen Fantasie.
Für das Large Ensemble der Hochschule für Musik Weimar hat er nun die Musik seines Projekts Sepiasonic arrangiert. Inspiriert sowohl von Popgruppen wie Sigur Ros als auch von der Klangästhetik seines geistigen Mentors, des Dirigenten Sergiu Celibidache, geht es Puntin in dieser Musik nach eigenem Bekunden darum, eine möglichst "räumliche" und "hymnische" Musik zu machen. Komponiertes Material wird dabei improvisierend in langen Bögen und Schleifen zu dichten, harmonischen Klangteppichen ausgewoben.
Besetzung: Klarinette, Bassklarinette, Elektronik und Komposition: Claudio Puntin, Maira Wadi – voc., Hyein Jeong - flöte, Friederike Bartel - sax., Anna Albu – sax., Sol Han - piano, Shuyue Zhang - piano, Thomas Tito - bass, Nicolay Bozhkou - bass, Felix Gerbig - bass, Felix Kothe - drums, Jannis Höhle - drums, Till Menzer - drums, Leitung: Stefan Schultze

Karten: AK 7,50 Euro / 5,- Euro Studierende

Veranstalter: Hochschule für Musik Franz Liszt in Kooperation mit dem mon ami Weimar


Fr. 08. Juni, 2018, 20:30 Uhr  
 
CLÉO -  französisch. berauschend. extrem.
Zart verhauchte Töne treffen auf schreiende Gitarrenriffs, eine schöne Melodie knallt auf ausgetüftelte Jazz-Harmonien. Hier noch verträumt-verliebt um im nächsten Augenblick berauscht in die Abgründe des Daseins zu stürzen. Cléo ist eine Band der Extreme, die sich nicht so recht einordnen will. Es erwartet euch ein berauschender Abend mit Cléos neuen Songs, aber auch französische Chanson-Klassiker von France Gall und Edith Piaf werden nicht fehlen, originell adaptiert und interpretiert, wofür Cléo sich schon so mancherorts einen Namen gemacht hat. Die Texte der Frontfrau Katrin Kaspar sind sowohl politisch als auch persönlich und handeln, vom Dasein des Künstlers, von Liebe, Trennungsschmerz und der großen Sehnsucht nach Freiheit. Manchmal glaubt man, Cléo mag sich nicht so recht entscheiden, ob Pop, Jazz oder Rock - aber Cléo, c'est comme la vie, ist wie das Leben, verspielt und leicht, doch mit erschreckendem Tiefgang, hartem Aufprall und Verzweiflung und dem sehnsuchtsvollen Schrei nach Liebe. Kommen Sie mit auf einen Abend
Wer kein Französisch kann, sei beruhigt, denn die Sängerin und Schauspielerin führt den Zuhörer humorvoll und emotional durch den Abend.
Besetzung: Katrin Kaspar – voc., Christoph Gaertner – git., e-git., Sascha Hünermund - piano, keys, Fabian Werner – contra bass, e-bass, Johannes Niklas - drums

Karten: 10,- Euro / 7,- Euro Studierende

Veranstalter: mon ami Weimar



Sa. 09. Juni, 20.00 Uhr  
 
Ein rätselhafter Schimmer – Konzert und mehr
Eine lockende Stimme, ein flotter Bass, ein swingendes Klavier. Das ist Musik, zu der die Füße tanzen wollen – so auch die Pinsel! Und das tun sie tatsächlich: Live vor den Augen der verblüften Zuschauer zaubern sie im Takt ein ebenfalls ausgelassen tanzendes Paar auf die weiße Leinwand. Die Pinsel werden virtuos geführt von Robert Nippoldt und sind nicht die einzigen Zeichenwerkzeuge, die in diesem besonderen Zusammenspiel von Musik und Kunst ihren Auftritt haben. Mit Kreide, Bleistift und Tusche wird in wenigen Augenblicken das Berliner Stadtschloss wieder aufgebaut und die Gedächtniskirche bekommt ihr Dach zurück. Dank Kamera und Groß-Projektion sind die Zuschauer ganz nah dran – an jedem Strich, den die Künstlerhand mit lässiger Eleganz zu Papier bringt.
Dabei sind die während der Schau an die Leinwand projizierten Zeichnungen nur ein Teil des vielfältigen Repertoires. Eindrucksvoll entsteht – in perfekter Symbiose von Ton, Schauspiel und Bild – eine Scherenschnitt-Inszenierung der brechtschen Seeräuber-Jenny. Die Comedian Harmonists zerlegen in sicht- und hörbarer Ekstase einen Konzertflügel. Man flaniert wachen Auges durch die Hauptstadt und mit einer Slapstick-Nummer wird den Anfängen des Tonfilms gehuldigt. Erstaunlich auch, wie man in nur drei Minuten sämtliche Kanzler der Weimarer Republik kennenlernen
kann. Das alles wird belebt, kommentiert und inspiriert durch die drei fabelhaften Musiker
des Trio Größenwahn, die mit Verve und Humor den Klassikern der damaligen Zeit neues Leben einhauchen. Selbst ein original antikes Tasteninstrument erlebt unter den flinken Händen von Sängerin Lotta Stein einen überraschenden zweiten Frühling. Es ist das Lebensgefühl einer besonderen Stadt zwischen den Weltkriegen, dem sich die vier stilecht gekleideten Künstler an diesem Abend verschreiben. Ein Berlin, das nichts von seinem Charme verloren hat und uns mit offenen Armen empfängt. Folgen wir dieser Einladung, werden wir am Ende dieses vergnüglichen Ausflugs einen Schimmer davon haben, wie es sich damals – in den wilden Zwanzigern – angefühlt
haben mag.
Besetzung: Lotta Stein – voc., Robert Nippoldt – Zeichner, Christian Manchen – piano, accord., snaredrum, voc., Christoph Kopp – contrabass, snaredrum, voc.

Karten: VVK 15,- Euro / 11,- Euro www.monami-weimar.de und AK: 20,- Euro / 15,- Euro

Veranstalter: mon ami Weimar



So. 10. Juni, 20.00 Uhr 
 
Cayoux, Konzert Record Release
Die Weimarer Sängerin Annika Bosch spielt in verschiedenen Formationen und veröffentlicht nun mit Marcel Siegel ihr zweites Studioalbum mit „Cayoux".
"Little Big Monsters“ heißt die neue Platte des Duos. Der Klang von Mythen zieht sich durch das Album und Marcel Siegel schafft mit seinem Spiel einen virtuosen Klangraum um die Stimme der Sängerin. Allein mit seinem Kontrabass und einem Loopgerät ist er die musikalische Begleitung und weit mehr als das. Der Bass wird zum „multi-task“ Klangkörper, mal geklopft, mal gestrichen mal gezupft. Annika experimentiert parallel dazu mit Loops und Leidenschaft und glättet mit ihrer wunderbar glasklaren Gesangsstimme die Wogen - wenn die musikalische Reise wieder in sanftere Gewässer führt.
www.cayoux.com

Eintritt: 9,– Euro / Schüler & Studenten 5,– Euro

Veranstalter: mon ami Weimar



12. Juni 2018, 20.00 Uhr


Robbi Nakayama Trio
"Mal sphärisch, mal groovig, mal frei - der in Leipzig lebende Pianist Robbi Nakayama erkundet mit seinen Bandkollegen die Möglichkeiten des Triospiels, ohne dabei die omnipräsenten Vorbilder zu vergessen. Auf dem Programm stehen eigene Stücke, inspiriert durch Einflüsse verschiedenster Art und Genre - von Herbie Hancock, Brad Mehldau und Stravinsky bis zu "The Roots"."
Bandbesetzung: Robbi Nakayama – piano, Marius Wankel – drums, Stephan Deller - bass

Karten: 9,- Euro / 6,- Euro ermäßigt

Veranstalter: mon ami Weimar



Fr. 15. Juni, 2018, 21:00 Uhr     
Holler My Dear - STEADY AS SHE GOES - Konzert

Wenn die Welt schwer auf den Schultern liegt, müssen die Beine umso leichtfüßiger zum Beat wippen. Mit Steady As She Goes kommt von den Berlinern Holler My Dear ein Disco-Folk-Album um die Ecke, das den tristen Status Quo in federnde Tunes verwebt. Mit Hi-Hats und Trompeten - sowie, klar, Akkordeon - tanzen die vielseitigen Sechs gleichzeitig zart auf der Filterbubble und sind dabei doch entschieden politisch; spielen akustisch und trotzdem Disco. So erzählt der Seemanns-Albumtitel („das Schiff auf Kurs halten“) auch nicht von geradliniger Stabilität, sondern von hohem Wellengang und der Beständigkeit, die man im Schwanken findet. Die Welt dreht sich weiter, the beat goes on, die Reise wird fortgesetzt: Laura Winklers seidig-athletischer Gesang schwebt zwischen Eskapismus und Eskalation, malt mit Lauten, lässt Lautes sanft klingen und four auch mal on the floor sein. Am Ende ist kein Kampfesruf kraftvoller, als eine tanzbare Pointe auf in den Sonnenuntergang rollenden Grooves und funky Gitarren:
"You sow the seeds of discord?
We sow the seeds of disco.“
Besetzung: Laura Winkler (voc, keys) - Stephen Molchanski (trpt, keys, voc) - Fabian Koppri/Ben Barritt (guit, mand, voc) - Valentin Butt (acc) - Lucas Dietrich (b) - Elena Shams (dr)

Eintritt: 12,- Euro /8,- Euro Studierende

Veranstalter: mon ami Weimar



Sa. 16.Juni 2018, Sa, 23. Juni und Fr. 29.Juni jeweils 20:00 Uhr  
 
Das Clubtheater präsentiert „NormalNull“
Nina ist unterwegs. Sogar, wenn sie einfach nur sitzt. Es gibt sie inzwischen bestimmt hundertmal, ganz genau kann sie das selbst nicht mehr sagen. All ihre Lebensentwürfe folgen ihr auf Schritt und Tritt, ganz natürlich, wie Schatten, bis sie irgendwann überraschend stehenbleiben und sich fragen muss: Wer davon bin denn jetzt eigentlich ich? Warum, Wieso und überhaupt? Aus den Tiefen der Erinnerung entfaltet sich ein Himalaya - Massiv und sieben Menschen ihrer Vergangenheit stapfen plötzlich durch den Sturm des Jahrhunderts, mitten in ihrem Krankenzimmer. Gegenwart und Vergangenheit, eigene und fremde Bewusstsein vermischen sich, Grenzen werden verschoben und neu definiert, bis schließlich nicht mehr zu erkennen ist, wo eigentlich welches Leben angefangen und aufgehört hat. Seit seiner Gründung 2010 kann das Clubtheater Weimar auf eine beachtliche Aufführungsgeschichte zurückblicken und macht in und um die Klassikerstadt herum immer wieder von sich reden. Die generationenübergreifende Truppe stellt sich gezielt neuen Herausforderungen. „NormalNull“ ist im doppelten Sinne Premiere: Das Stück wurde nach gemeinsamer Findungs – und Improvisationsphase von Lisa Astrid Mayer explizit für das Clubtheater geschrieben, sie zeichnet auch für die Inszenierung verantwortlich. Die Suche rund um Identität und Selbstbestimmung.

Besetzung:
Es spielen: Regina Franke, Christina Grossmann, Ralf Grossmann, Karin Hemkes, Advaita Kästner , Christina Kleffel, Tanja Linnekogel, Leonie Naujoks, Holger Schäler, Alexander Völkner, Andrea Ziegenrücker

Veranstalter: mon ami Weimar



Fr. 22. Juni, 19.00 Uhr    

Lesebühne Vorlaut
Die Lesebühne Vorlaut lädt zum 4. Mal herzlich ins mon ami zu einem gemütlichen Abend voller abwechslungsreicher Literatur ein. Aber, wer wird lesen? Und noch viel wichtiger: Was wird gelesen? Die Antwort ist ganz einfach! Sie können einfach ihre eigenen Texte, Gedichte, Geschichten, Kurzgeschichten einem Publikum präsentieren. Bei Vorlaut handelt es sich um eine offene Lesebühne. Jeder ist erwünscht und willkommen. Zehn Minuten auf der Bühne sind gegeben, die es zu füllen gilt. Egal ob Lyrik oder Prosa. Ob Kurzgeschichte oder Kapitel, aus dem eigenen unveröffentlichten Hauptwerk. Ob Sonett oder Ballade. Hauptsache selbstgeschrieben. Melden Sie sich an unter monami@monami-weimar.de  oder kommen Sie eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse vorbei und melden sich an. Und seien Sie recht herzlich eingeladen zum Zuhören.
Besetzung: Sie

Karten: 5,- Euro / 3,- Euro Studierende

Veranstalter: mon ami Weimar


 

 

 


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Freitag, 29. November, 20.00 Uhr

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