Programm März 12

Donnerstag, 1. März und Freitag, 2. März

11.00 Uhr    Für Schulklassen mit Voranmeldung: Arthur Schnitzler:

                   Der Grüne Kakadu

                   Theaterprojekt der 12. Klasse der Freien Waldorfschule _____________________________________________________________

Freitag, 02. März und Samstag, 03. März

20.00 Uhr    Arthur Schnitzler: Der Grüne Kakadu

                   Theaterprojekt der 12. Klasse der Freien Waldorfschule _____________________________________________________________

Dienstag, 13. März

20.00 Uhr    Improtheater Buntwäsche 60 Grad

                   „Liebelei und Schicksalsschläge“ _____________________________________________________________

Freitag, 16. März und Samstag, 17. März

20.00 Uhr    très chic

                  die total verrückte Modeshow _____________________________________________________________

Mittwoch, 21. März

2. Weimarer Kabaretttage

20.00 Uhr     Clemens-Peter Wachenschwanz

                    Friede, Frauen, Eierkuchen

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Freitag, 23. März

2. Weimarer Kabaretttage

20.00 Uhr      Martin Buchholz

                     Hier stehe ich, ich kann auch anders! _____________________________________________________________

Samstag, 24. März

20.00 Uhr    poetry slam No. 9 _____________________________________________________________

Sonntag, 25. März

2. Weimarer Kabaretttage

20.00 Uhr     Schwarze Grütze

                    TabularasaTrotzTohuwabohu _____________________________________________________________

Dienstag, 27. März

2. Weimarer Kabaretttage

20.00 Uhr       Anny Hartmann

                     Humor ist, wenn man trotzdem wählt _____________________________________________________________

Freitag, 30. März

2. Weimarer Kabaretttage

20.00 Uhr      Volker Klüpfel & Michael Kobr

                     Schutzpatron - Kluftingers neuer Fall _____________________________________________________________

Samstag, 31. März

19.30 Uhr    1. Orientalisches Frauenkissenfest

 

 

 

Ausführliches Programm

 

 

Für Schulklassen: Arthur Schnitzler: Der Grüne Kakadu

Theaterprojekt der 12. Klasse der Freien Waldorfschule

 

- „Na, bist du auch da, verdorrter Halunke? Hast dein Weib mitgebracht, weil sie dir zuhause nicht sicher genug ist?“

- „Er ist ein Original!“

- „Gib nur Acht, dass sie dir nicht gerade hier weggefischt wird. Solche vornehmen Damen kriegen manchmal eine verdammte Lust, es mit einem richtigen Strolch zu versuchen.“

 

- „Sie sehen sich auch dieses komische Wirtshaus an?“

- „Es verwirrt mich aufs höchste!“

- „Der Chevalier ist erst vor ein paar Tagen in Paris angekommen...“

 

- „Ich habe heute einen Seufzer gehört, Georgette, und das in einem Augenblick, wo sein Vertrauen bereits groß genug war.“

- „Man kann nicht so plötzlich aufhören, die Verliebte zu spielen.“

- „Nimm dich in Acht, Georgette, die Seine ist tief!“

 

Komödie? Tragödie? Groteske? Der Grüne Kakadu will in keine Schublade passen. Immer wieder möchte man loslachen, doch meist bleibt einem das Lachen im Hals stecken.

Dieses Stück von Arthur Schnitzler aus dem Jahr 1898 ist zu Unrecht weniger bekannt als „Liebelei“ oder „Anatol“: Die Schwierigkeit, Wahrheit von Lüge, Sein von Schein zu unterscheiden (und welche bösen Folgen eine Verwechslung haben kann) ist das Thema, vorgetragen von einer explosiven Konstellation aus Adeligen, Lumpen, echten und falschen Mördern in einer Pariser Kellerkneipe zu der Stunde, da die Revolution von 1789 so richtig losgeht. Selbst die Polizei ist dabei, kann aber auch nur tatenlos zusehen, wenn am Ende ein wenig adeliges Blut fließt.

 

Veranstalter: Freie Waldorfschule Weimar, Dauer: ca. 75 min. Diese Veranstaltung richtet sich an Schulklassen, die um Voranmeldung gebeten werden. Zwei öffentliche Aufführungen folgen.

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Arthur Schnitzler: Der Grüne Kakadu

Theaterprojekt der 12. Klasse der Freien Waldorfschule

 

- „Na, bist du auch da, verdorrter Halunke? Hast dein Weib mitgebracht, weil sie dir zuhause nicht sicher genug ist?“

- „Er ist ein Original!“

- „Gib nur Acht, dass sie dir nicht gerade hier weggefischt wird. Solche vornehmen Damen kriegen manchmal eine verdammte Lust, es mit einem richtigen Strolch zu versuchen.“

 

- „Sie sehen sich auch dieses komische Wirtshaus an?“

- „Es verwirrt mich aufs höchste!“

- „Der Chevalier ist erst vor ein paar Tagen in Paris angekommen...“

 

- „Ich habe heute einen Seufzer gehört, Georgette, und das in einem Augenblick, wo sein Vertrauen bereits groß genug war.“

- „Man kann nicht so plötzlich aufhören, die Verliebte zu spielen.“

- „Nimm dich in Acht, Georgette, die Seine ist tief!“

 

Komödie? Tragödie? Groteske? Der „Grüne Kakadu“ will in keine Schublade passen. Immer wieder möchte man loslachen, doch meist bleibt einem das Lachen im Hals stecken.

Dieses Stück von Arthur Schnitzler aus dem Jahr 1898 ist zu Unrecht weniger bekannt als „Liebelei“ oder „Anatol“: Die Schwierigkeit, Wahrheit von Lüge, Sein von Schein zu unterscheiden (und welche bösen Folgen eine Verwechslung haben kann) ist das Thema, vorgetragen von einer explosiven Konstellation aus Adeligen, Lumpen, echten und falschen Mördern in einer Pariser Kellerkneipe zu der Stunde, da die Revolution von 1789 so richtig losgeht. Selbst die Polizei ist dabei, kann aber auch nur tatenlos zusehen, wenn am Ende ein wenig adeliges Blut fließt.

 

Veranstalter: Freie Waldorfschule Weimar, Dauer: ca. 75 min. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten!

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Improtheater Buntwäsche 60 Grad

„Liebelei und Schicksalsschläge“

 

Wollten Sie schon immer mal einen hüftschwingenden Hausmeister sehen, der mit zwei herzensguten Politessen an seiner Seite Abenteuer besteht? Das Verborgene aus dem Seelenleben eines Deorollers erfahren? Oder wie „das-tägliche-Brötchen-holen“ zur Oper wird? Oder... Egal, Ihr Wunsch ist uns Befehl, jede Publikumsidee ist uns Herausforderung genug.

Denn dass es beim Improtheater darum geht, möglichst temporeich, unterhaltsam und phantasievoll zu einem Stichwort aus dem Publikum Szenen auf die Bühne zu bringen, ist den Bühnenakteuren Herausforderung genug.

 

Veranstalter: mon ami, Eintritt: 5,- Euro / ermäßigt 3,- Euro, WP.

 

Freitag, 16. März

20.00 Uhr très chic - Kleider & Unkleider

die total verrückte Modeshow

 

Der Frühling naht! Und damit wird es wieder schick im mon ami, und zwar GNADENLOS!

In gewohnt fröhlichem Format werden prächtige Extravaganzen, stilvolle Peinlichkeiten und

originelle Schnörkeleien auf dem exzellent hergerichteten Laufsteg präsentiert. Ausgewählt modische Fertigware ortsansässiger Firmen ergänzt die rund 100 neuen Kreationen von Gnadenlos Schick. Weitere Höhepunkte der 2-stündigen Show, die auch in diesem Jahr wieder an zwei Abenden zu bestaunen ist, sind zweifelsohne die musikalischen Vorträge der göttlichen Glockenhellengel. Anschließend kann das modisch inspirierte Tanzbein geschwungen werden.

 

Veranstalter: gnadenlos schick und mon ami, Karten gibt es für 12,- Euro /erm. 8,- Euro inkl. 0,50 Kulturförderabgabe bei der Tourist-Information Weimar (03643/745745), bei www.eventim.de, sowie an der Abendkasse.

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très chic Kleider & Unkleider

die total verrückte Modeshow

 

Der Frühling naht! Und damit wird es wieder schick im mon ami, und zwar GNADENLOS!

In gewohnt fröhlichem Format werden prächtige Extravaganzen, stilvolle Peinlichkeiten und

originelle Schnörkeleien auf dem exzellent hergerichteten Laufsteg präsentiert. Ausgewählt modische Fertigware ortsansässiger Firmen ergänzt die rund 100 neuen Kreationen von Gnadenlos Schick. Weitere Höhepunkte der 2-stündigen Show, die auch in diesem Jahr wieder an zwei Abenden zu bestaunen ist, sind zweifelsohne die musikalischen Vorträge der göttlichen Glockenhellengel. Anschließend kann das modisch inspirierte Tanzbein geschwungen werden.

 

Veranstalter: gnadenlos schick und mon ami, Karten gibt es für 12,- Euro /erm. 8,- Euro inkl. 0,50 Kulturförderabgabe bei der Tourist-Information Weimar (03643/745745), bei www.eventim.de, sowie an der Abendkasse.

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2. Weimarer Kabaretttage

Clemens-Peter Wachenschwanz

Friede, Frauen, Eierkuchen

 

Das ist alles gar nicht zum Lachen! Wachenschwanz, der Wahl-Leipziger mit südthüringisch-nordfränkischem Dialekt, hat einen so eigenwilligen Humor entwickelt, dass ihm dabei manchmal selbst das Lachen vergeht. Dennoch kann er friedlich, frauenfreundlich und haushaltkompatibel sein. Als ein Meister des Kabaretts am Klavier improvisiert er mit seinem Publikum, was jede Vorstellung zu einem originalen Erlebnis macht. Wenn er seinen schwarzen Blues in die Tasten hämmert und sein Brachial-Bariton röhrt, bersten Herzen, Eier und Gläser.

Über sein neuestes Kabarett-Solo-Programm verrät er nur so viel: rühren und reiben, loslaufen und bleiben, einpacken – ausbügeln, schaumbremsend beflügeln, reinwaschen – vertuschen, vernaschen und kuschen, sich laben und lieben, von Lastern getrieben –

es gibt viel zu tun… ein Insider packt aus.

Jahrgang 1946, im Südthüringischen aufgewachsen, Ende der 60er Jahre Studium der Freien Körperkultur in Leipzig, Hochschullehrer, dann getarnt als Kulturreferent ebenda, ab 1981 erste Gesangsübungen und Stimmbildung, nach 1985 Freigang als Sänger, Kabarettist und Moderator, vor der großen Wiedervereinigung verschiedentlich geschieden, trotzdem 4-5 Kinder, verschiedene Solo-Kabarettprogramme.

„…Ein Stimm- und Kraftpaket, perfekt bis in die Mimik.“ (Potsdamer Neueste Nachrichten). „… Also - der Wachenschwanz Clemens - das ist nicht der Clemens Wachenschwanz - das ist er selber - und zwar persönlich – aber er ist eben nicht einfach eine Person - was übersetzt heißt – einer, durch den es hindurchklingt, sondern er klingt selber - oder selbst - aus sich heraus - also aus sich selber - unverkennbar - der Wachenschwanz Clemens und kein anderer – und weil das so ist - und nicht irgendwie anders – ziehe ich den Hut und sage - Clemens Respekt.“ (Gerhard Polt).

 

Karten gibt es für 12,- Euro inkl. 0,50 Kulturförderabgabe in der Tourist-Information Weimar (03643/745745) und bei www.eventim.de sowie für 15,- Euro an der Abendkasse.

Der Besuch aller fünf Kabarettveranstaltungen wird mit einem Präsentkorb honoriert, in dem sich unter anderem auch Gerhard Polt versteckt.

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2. Weimarer Kabaretttage

Martin Buchholz

Hier stehe ich, ich kann auch anders!

 

Wofür Buchholz steht, ist bekannt: Für tages-aktuelles, politisches Hardcore-Kabarett mit analytischer Hintergrund-Durchleuchtung. Zugleich steht er für hinterhältiges, hintersinniges Sprachspiel.

„Kabarett vom Feinsten und Gemeinsten“, schreibt die „Zeit“. „Wortakrobatik ohne Netz aber mit doppeltem Boden“, so die „Berliner Zeitung“. Nachdem Buchholz alle wichtigen Kabarett- und Kleinkunstpreise in Deutschland schon längst abgeräumt hat, auch die im halbwegs deutschsprachigen Ausland, steht er mit seinem neuen Programm auf der Bühne. Einer, der einen Standpunkt hat, zur Not auch mehrere, denn ein Standpunkt ist für ihn ein Ausgangspunkt; kein Stehpunkt also, sondern ein Gehpunkt. Und er kann auch anders: Er spickt seine Programme mit gelegentlichen Ausflügen ins Poetische, gibt sich selber den Tagesbefehl: Geh! Dichte! „Einer, der bei Tucholsky, Morgenstern, Ringelnatz und Brecht gelernt hat, und einen ganz eigenen ironisch-absurden Ton findet.“ (NDR).

Ansonsten aber bleibt sein Motto: Was Bullrichsalz für die Verdauung, ist Buchholz für die Weltanschauung.

 

Martin Buchholz, geboren im Jahr des deutschen Heils 1942 zu Berlin-Wedding.

Seit 1961 Reporter und Redakteur, zwischendurch bei „Spiegel" und „Stern", seit 1982 veröffentlicht er sich auf der Bühne. Sein Stammhaus ist das Berliner Kabarett-Theater „Die Wühlmäuse". Außerdem publiziert er auch in gedruckter Form, als satirischer Schriftsteller. Er ist Mitglied im Deutschen PEN-Zentrum. Jede Woche erscheint eine aktuelle Buchholz-Satire, der „Wochenschauer" im Internet: www.martin-buchholz.de

 

Karten gibt es für 12,- Euro inkl. 0,50 Kulturförderabgabe in der Tourist-Information Weimar (03643/745745) und bei www.eventim.de sowie für 15,- Euro an der Abendkasse.

Der Besuch aller fünf Kabarettveranstaltungen wird mit einem Präsentkorb honoriert, in dem sich unter anderem auch Gerhard Polt versteckt.

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poetry slam No. 9

 

Da geht er auch schon in die 9. Runde, der Poetry Slam in Weimar, im wunderschönen mon ami. Wie immer lautet die Devise: Sehens- und hörenswerteste Poeten aus ganz Deutschland, furiose Wortbimbams, gekreuzte Stabreime, rapbattleeske Lyrikklassizismen, Wörter, die wir nicht einmal kennen, Liebe, Ekstasen, Jubel, Euphorie.

Kommt. Lauscht. Staunt. Lacht. Und macht mit!

 

Veranstalter: mon ami, Eintritt: 6,- Euro/ermäßigt 4,- Euro inkl. 0,50 Euro Kulturförderabgabe, WP.

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2. Weimarer Kabaretttage

Schwarze Grütze

TabularasaTrotzTohuwabohu

 

Beim Versuch, der permanenten Überforderung der eigenen Denkmaschine im modernen Informationsstrudel etwas Wirksames entgegenzusetzen, scheitern wir alle immer wieder auf verschiedenen Ebenen. Die Schwarze Grütze legt im aktuellen Programm den musikalischen Zeigefinger treffsicher in genau diese Wunde. Schon mit dem Entziffern des Titels sind wir beim Überfliegen leicht überfordert. Man muss schon zweimal hinsehen. Und genau das machen Dirk Pursche und Stefan Klucke in ihren wie immer bemerkenswerten Songtexten auch. „Facebook hat mein Leben gerettet!“ klingt erst mal wunderbar positiv, „ich lasse mir das Hirn absaugen“ irgendwie auch. Aber natürlich weit gefehlt. Auch Themen wie Mobbing und die GEMA werden genussvoll durch die Grütze gezogen, eine Arzneimittelhymne wird zelebriert, die wahre Anarchie in der Einhaltung der Gesetze verortet, Punk und Reihenhaus seziert. Und natürlich fehlen auch wieder die irrwitzigen Sprachspiele nicht. Hier verdreht ein umtrainierter Linkshänder zwerchfellerschütternd seine Worte, dort entsorgt das selbsternannte „Opfer unser Wegwerfgesellschaft“ seine Liebschaften nach dem ersten Gebrauch, und zwar in aberwitziger Wortjonglage.

 

Der Name „Schwarze Grütze“ entstand irgendwann im letzten Jahrtausend mal aufgrund der Doppeldeutigkeit des Wortes Grütze: Scharfsinn und Blödsinn, und das alles abgelöscht mit einem guten Schuss schwarzem Humor. In diesem Sinne sind sich Pursche und Klucke bewundernswert treu geblieben. Sie sind zu sperrig für die gängigen Schubladen, zu selten in den gängigen TV-Formaten und zu sie selbst, um daran irgendetwas zu ändern. Es gibt Einiges auf deutschen Bühnen, das sollte man einfach live gesehen haben, die Schwarze Grütze gehört mit Sicherheit dazu.

"Schwarze Grütze zeigen, was mit Worten machbar ist - ohne die Comedy-Schiene mit bösem Humor zu fahren, ohne auf Prominente einzudreschen, ohne das ausgelutschte Männer-Frauen-Thema anzupacken. Das tut gut ... Kabarett in dieser Form ist viel zu dünn gesät." (Allgemeine Zeitung Coesfeld) "Lieder, die kreisslerisches Format besitzen!" (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

 

Karten gibt es für 12,- Euro inkl. 0,50 Kulturförderabgabe in der Tourist-Information Weimar (03643/745745) und bei www.eventim.de sowie für 15,- Euro an der Abendkasse.

Der Besuch aller fünf Kabarettveranstaltungen wird mit einem Präsentkorb honoriert, in dem sich unter anderem auch Gerhard Polt versteckt.

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2. Weimarer Kabaretttage

Anny Hartmann

Humor ist, wenn man trotzdem wählt

 

Anny Hartmann bringt mit ihrem neuen Solo-Programm großes, entstaubtes politisches Kabarett auf die Bühne. Bissig ohne bösartig zu sein und stets aktuell, bietet Anny Hartmann Plauderei mit großem Inhalt - denn mit altbekannten Witzen über Angela Merkels Frisur, fehlenden Englischkenntnissen von Westerwelle, Öttinger & Co. und anderen persönlichen Schwächen der Politiker, hält sich die sympathische, hellwache Kabarettistin nicht weiter auf. Ihr Verbalangriff zielt auf das große Ganze und trifft genau ins Schwarze und – ebenso zielsicher - das Lachzentrum ihrer Zuschauer.

Kritisch und pointenreich erläutert sie aktuelle, gesellschaftlich relevante Themen mit einer Leidenschaft, die ansteckt. Dabei beschränkt sie sich nicht auf die Aufzählung und Anprangerung gesellschaftlicher Missstände - sie bietet darüber hinaus sehr kreative Lösungen an. Denn immer nur jammern, hilft nicht. Zu wenig Geld für Frauenhäuser? Warum nicht mit einer Misswahl die Finanzen aufbessern? Fußballer verdienen mehr als Krankenschwestern? Dann müssen Krankenschwestern eben mehr Tore schießen.

Und überhaupt: warum Hartz IV, wenn es doch die Möglichkeit eines bedingungslosen Grundeinkommens gibt?

Es macht Spaß, sich von Anny Hartmann ganz ohne erhobenen Zeigefinger, aber mit einem schelmischen Augenzwinkern, die Welt erklären zu lassen und dadurch die eigene Perspektive zu überdenken. Sie ist eine der wenigen Frauen in Deutschland, die sich sicher und erfolgreich auf dem politischen Kabarettparkett bewegen.

Ein Abend mit Anny Hartmann garantiert Gesellschaftskritik mit hohen Unterhaltungswert und Aha-Effekt! Überraschend anders, weiblich, charmant!

 

Die gebürtige Kölnerin widmete sich nach einem Studium der Volkswirtschaftlehre und einem Angestelltendasein bei der Kölner Stadtsparkasse seit 2003 dem Politischen Kabarett und verschiedener Regiearbeiten und wurde soeben zur Preisträgerin 2011 der renommierten„St. Ingberter Pfanne“ gewählt: „Kaum zu glauben, dass man als Kabarettistin so aktuell sein kann. Bemerkenswert die Präsens und die Energie, welche ungebrochen den ganzen Auftritt beim Wettbewerb auszeichneten. Zudem scharfsinnige, intelligente Analysen auch tagesaktueller Politik und derer Heroen, das musste einfach eine Pfanne wert sein.“

 

Karten gibt es für 12,- Euro inkl. 0,50 Kulturförderabgabe in der Tourist-Information Weimar (03643/745745) und bei www.eventim.de sowie für 15,- Euro an der Abendkasse.

Der Besuch aller fünf Kabarettveranstaltungen wird mit einem Präsentkorb honoriert, in dem sich unter anderem auch Gerhard Polt versteckt.

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2. Weimarer Kabaretttage

Volker Klüpfel & Michael Kobr

Schutzpatron - Kluftingers neuer Fall

 

Wer Klüpfel und Kobr schon einmal live erlebt hat, weiß es: Mit gewöhnlichen Lesungen haben diese Veranstaltungen nicht viel gemein. Die Allgäuer Bestsellerautoren liefern eine Funken sprühende Mischung aus Krimi und Comedy und sind damit weit über die Grenzen des Allgäus hinaus bekannt geworden.

Kluftinger, der kauzig-liebenswerte Kommissar der Kemptener Polizei ist weithin bekannt für seine eigenwilligen Methoden, Verbrecher zu überführen. Doch die wahren Herausforderungen warten auf den Liebhaber von Allgäuer Kässpatz’n und Haferlschuhen im Alltag: Etwa, wenn er eines dieser modernen E-Mails schreiben muss oder mit seiner Familie und der neuen Freundin des Sohnes zum Japaner Essen geht. Und dann gibt es da noch einen, mit dem er nicht auskommt: Martin Langhammer, bester Freund von Kluftingers Frau Erika und angeberisch-eingebildeter Altusrieder Dorfarzt. Der leidenschaftliche Paartänzer, stolze Sylvesterkracherbesitzer und Träger keiner Unterhose lässt wirklich keine Gelegenheit aus, sich vor Kluftinger zu brüsten oder ihn vor allen Anwesenden lächerlich zu machen. Kluftingers Intimfeind geht ihm damit nicht selten so auf die Nerven, dass er sich selbst mit Mordgedanken trägt …

 

Volker Klüpfel und Michael Kobr, das heimische Autorengespann ist mit seinem neuesten Krimi „Schutzpatron“ gleich auf Platz 1 in der Focus-Bestsellerliste gelandet… Reif auch fürs Fernsehen: „Erntedank“ wurde ganz neu, direkt im Allgäu verfilmt. Volker Klüpfel studierte Politikwissenschaft, Journalistik, Geschichte und Sozialpolitik in Bamberg. Er arbeitete als Journalist beim Baltimore Chronicle in den USA, beim Bayerischen Rundfunk und der Augsburger Allgemeinen Zeitung. Michael Kobr unterrichtete zuletzt Deutsch und Französisch in Memmingen.

 

Karten gibt es für 11,50 Euro/erm. 8,50 Euro inkl. 0,50 Kulturförderabgabe in der Eckermann-Buchhandlung und bei www.eventim.de sowie für 14,50 Euro/erm. 11,50 Euro an der Abendkasse.

Der Besuch aller fünf Kabarettveranstaltungen wird mit einem Präsentkorb honoriert, in dem sich unter anderem auch Gerhard Polt versteckt.

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1. Orientalisches Frauenkissenfest

 

Orientalischer Tanzabend mit Showprogramm und Live-Perkussion, orientalischer Modenschau und dem Basar "Arabica-Oriental"aus Arnstadt

 

Showprogramm und Live-Perkussion mit Special-Guests:

Suhana & Castano (Pölz/Marokko),

Fatina tu al Sahra (Erfurt) und weiteren Tänzerinnen.

 

Im Anschluss an das Showprogramm können Sie zu orientalischer Musik die Hüften schwingen und in orientalischen Ambiente den Abend genießen.

 

Veranstalter: mon ami, Eintritt: 7,50 Euro inkl. 0,50 Kulturförderabgabe. Die Veranstaltung findet im saalcafé mit. Bitte bringen Sie sich ein Kissen zum Sitzen mit.

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