Programm April 11

Samstag, 02. April, 20.00
politisches Kabarett
Reiner Kröhnert - Das Jesus Comeback oder sind wir noch Papst?


Mittwoch, 06. April, 20.00
politisches Kabarett
Frank Lüdecke - Die Kunst des Nehmens


Donnerstag, 07. April, 20.00
Akkordeon Duo Kratschkowski


Freitag, 08. April, 19.00
Benefizkonzert mit jungen Bands
für den Kinder- und Jugendfond der Bürgerstiftung Weimar


Samstag, 09. April, 20.00
Poetry Slam No. 4


Donnerstag, 14. April, 19.00
Bündnis Sozial Trans Fair Weimar
Bürgerarbeit Aufstieg oder Ausstieg

20.00 Uhr Turandot – Prinzessin von China
Achtklass-Spiel der Waldorfschule Weimar


Freitag, 15. April
10.30 und Turandot – Prinzessin von China
17.00 Uhr Achtklass-Spiel der Waldorfschule Weimar


Samstag, 16. April, 19.00
BgR Zeitzeugengespräch mit Ottomar Rothmann


Dienstag, 19. April, 10.00
Kindertheater Trimoli & Zack
Von einer, die auszog, das Fürchten zu lernen


Mittwoch, 20. April
19.30 Uhr Internationale Schule des Goldenen Rosenkreuzes
Der Mensch als Magier


Mittwoch, 27. April 
Weimarer Frühjahrstage für zeitgenössischer Musik
20.30 Uhr ART!stik-LABOR
Zirkusartistik zu live gespielter zeitgenössischer Musik


Donnerstag, 28. April, 20.00
Eröffnung der LESARTEN 2011: alles anders
Roger Willemsen - „Die Enden der Welt“ - Erzählerprogramm


Samstag 30. April, 19.30
LESARTEN 2011: alles anders
Peter Ensikat - „Ihr könnt ja nichts dafür! Ein Ostdeutscher verzeiht den Wessis“




Ausführliches Programm

politisches Kabarett 
Reiner Kröhnert
Das Jesus Comeback oder sind wir noch Papst?

Jesus ist barmherzig, Reiner Kröhnert ist es nicht. In schönster Tradition seiner vorangegangenen Programme lässt er heute all die Falschzungen und Schandmäuler vortreten, die im und mit dem Namen unseres Herrn Schindluder getrieben haben oder in Seinem Namen logen, dass sich die Balken bogen. Insofern darf auch der oberste Stellvertreter der Himmelsmacht auf Erden, Seine Heiligkeit Pabst Benedikt, auf das eine oder andere harsche Wörtlein aus Kröhnerts Munde hoffen. Amen! Ein kabarettistischer Abend im Dienste der Wahrheit, der absoluten Wahrheit.
„[...] Es ist ein sehr sorgfältiges Stück, bei dem die exzellenten Darstellungen und Texte vielleicht öfters vor dem Witz stehen - es stimuliert eher den Intellekt als das Zwerchfell.“ Bonner Generalanzeiger, (Januar2010).

Reiner Kröhnert, Jahrgang 1958 und aus der Pfalz stammend, ist bekannt geworden durch seine Wandlungsfähigkeit, mit der er alle Politgrößen parodiert. Er zeigt sein inzwischen 8. Soloprogramm.

Videomaterial unter: www.youtube.com/watch
Veranstalter: mon ami, Karten gibt es für 15,50 Euro inkl. 0,50 Euro Kulturförderabgabe in der Tourist-Information Weimar (03643/745745), und bei www.eventim.de sowie für 17,70 Euro inkl. 0,70 Euro Kulturförderabgabe an der Abendkasse.



politisches Kabarett
Frank Lüdecke
Die Kunst des Nehmens

Frank Lüdecke gehört zu jenen politischen Kabarettisten, „die bitterböse und gleichzeitig unendlich charmant beweisen, dass man den Spagat zwischen intellektuellem Witz und bester Unterhaltung glänzend meistern kann“ (Internet-Kabarettpreis ZECK 2009). In seinem neuen Programm „Die Kunst des Nehmens“ untersucht er die Vorzüge egoistischer Selbstbedienung und die Gegenmodelle: Von Jesus Christus über Robin Hood zu Bill Gates und Hartz IV. Die „Kunst des Nehmens“: Mit aktuellen satirischen Abschweifungen zur Lobbyisten-Demokratie, glückselig machenden Bindungshormonen und desillusionierten Nasszellendesignern aus Mecklenburg. Und mit Musik.
Aus der Begründung der Jury Deutscher Kleinkunstpreis 2011: „Damit zeichnet die Jury einen Querdenker aus, der klug und garstig zugleich Verbindungen herstellt, wo kaum einer sie zu vermuten gewagt hätte. Ausgehend von den Verwilderungen des Profanen philosophiert er sich mit wohlkalkulierter Präzision hinauf zu den Grundsatzfragen menschlichen Zusammenlebens.“

Frank Lüdecke, 1961 in Berlin geboren, ist jahrelanger Stammgast beim „Scheibenwischer“ und „Satiregipfel“ und ausgezeichnet mit einer Vielzahl von Preisen: Darunter der Deutsche Kabarettpreis 2009, der Bayerische Kabarettpreis 2010 und nun der Deutsche Kleinkunstpreis 2011.

Videomaterial unter: www.youtube.com/watch
Veranstalter: mon ami, Karten gibt es für 15,50 Euro inkl. 0,50 Euro Kulturförderabgabe in der Tourist-Information Weimar (03643/745745), und bei www.eventim.de sowie für 17,70 Euro inkl. 0,70 Euro Kulturförderabgabe an der Abendkasse.



Akkordeon Duo Kratschkowski

Zwei Akkordeons. Nicht mehr. Nicht weniger.
Was die beiden mehrfach mit Preisen und Urkunden ausgezeichneten russischen Musiker mit diesen Instrumenten zeigen, ist eine ganze musikalische Welt: Russische Romanzen und jiddischer Klezmer, klassische Kompositionen von Bach, Mozart, Vivaldi bis Chatschaturian, Zeitgenössisches von Schnittke, französische Chansons, Tango von Piazzolla, Zigeunermusik...
Mit grenzenloser Fantasie und mitreißender Spielfreude, manchmal mit Augenzwinkern und Selbstironie, immer aber mit absoluter Perfektion zaubern die beiden Musiker Unglaubliches aus ihren Instrumenten.

„Sie sind Akkordeonisten der Sonderklasse, ihre musikalische Intelligenz und Virtuosität sind umwerfend.“ Dresdner Nachrichten
Videomaterial unter: www.krachkovsky.de/de/index.php

Veranstalter: mon ami, Eintritt: 10,- Euro/ erm. 6,- Euro inkl. 0,50 Euro Kulturförderabgabe, WP


Benefizkonzert
für den Kinder- und Jugendfond der Bürgerstiftung Weimar

Der Kinder- und Jugendfond der Bürgerstiftung Weimar unterstützt und finanziert zahlreiche Projekte der Jugend- und Sozialarbeit. Dazu gehört auch das Bandprojekt des Jugendclubs Vortrefflich vom Team Jugendarbeit Weimar. Deshalb will „The Firefly-Project“ Danke sagen, und veranstaltet gemeinsam mit verschiedenen anderen Bands und Projekten ein Benefizkonzert.
Mit dem Eintritt gebt auch ihr etwas dazu, und helft, zukünftig weitere Projekte zu fördern.

Line Up:
19:30 – The Firefly-Project (Bandprojekt aus dem Vortrefflich, Team Jugendarbeit Weimar)
20:30 – 5 im Strandkorb (Studenten-Cover-Band)
21:15 – Spark Denies Fire (Alternative / Indie / Rock)
22:00 – Turboballs (Stoner Rock)
22:45 – Mourning Son (Experimental Metal Core)
23:30 – Crêpes Sucette (Experimenteller instrumentaler Fingerstyle mit Violinenklängen)
(Mögliche Änderungen bleiben vorbehalten)

Veranstalter: TJW, Einlass: ab 19:00 Uhr, ab 14 Jahre, Eintritt: 3,- Euro für Schüler und Studenten/ 6,- Euro für Erwachsene inkl. 0,50 Kulturförderabgabe



Poetry Slam No. 4

Der Frühling erhält Einzug und mit ihm wieder Poeten aus ganz Deutschland. Zum 4. Poetry Slam im mon ami geht es wie gewohnt heiß her, denn von Lyrik und Textblatt über schreien, reden und flüstern, bis hin zu Performance und Gedicht ist alles vertreten. Hauptsache selbstgeschrieben - das ist wichtig beim Poetry Slam. Das Publikum erlebt live mit, bewertet und kürt den Sieger des Abends. Moderiert von Christian Offe und Bleu Broode.

Veranstalter: mon ami, Eintritt: 6,- Euro/ermäßigt 4,- Euro inkl. 0,50 Euro Kulturförderabgabe, WP


Bündnis Sozial Trans Fair Weimar
Bürgerarbeit Aufstieg oder Ausstieg

Bietet Bürgerarbeit arbeitslosen hilfebedürftigen Menschen eine neue Perspektive oder dient sie zur Disziplinierung der Betroffenen und wird als Gegenleistung für staatliche Unterstützung gefordert? Von der Entstehung solcher Maßnahmen im Ausland ausgehend, werden am Beispiel des Modells Bürgerarbeit in Deutschland die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und die Folgen für die Betroffenen dargestellt und diskutiert.
Referent: Markus Wahle (IG BAU)

Veranstalter: Bündnis Sozial Trans Fair Weimar in Zusammenarbeit mit der IG BAU


Turandot – Prinzessin von China
Achtklass-Spiel der Waldorfschule Weimar

In der 8. Klasse der Waldorfschule ist es üblich, ein größeres Theaterstück zu spielen. Über ein halbes Jahr suchten wir uns ein Stück aus, verteilten passende Rollen, entwarfen und schneiderten Kostüme, lernten Texte, probten und probten – und führen nun auf:
Turandot – Prinzessin von China. Ein tragikomisches Märchen nach Gozzi von Friedrich Schiller.
Kalaf, der Prinz von Astrachan, der von einem Tyrannen verfolgt wird, kommt durch seltsame Verkettungen der Geschicke nach Peking, wo ihm das überaus schöne Bild der Turandot in die Hände fällt. Sofort verliebt er sich in sie. Er will um ihre Hand werben, doch alle, sogar der Kaiser selbst raten ihm ab. Denn mit der Werbung ist eine lebensgefährliche Rätselprobe verbunden, die noch kein Freier bestanden hat. Wird Kalaf Turandot gewinnen?

Veranstalter: Waldorfschule Weimar, Eintritt: frei, um eine Spende wird gebeten.


BgR Zeitzeugengespräch mit Ottomar Rothmann

Zu Gast ist der ehemalige und mittlerweile einzig noch lebende Weimarer Buchenwaldhäftling Ottomar Rothmann, geboren am 06.12.1921 in Magdeburg. Als Jugendlicher hat er selbstgedruckte Flugblätter gegen den Krieg verteilt. Er wurde inhaftiert, es konnte ihm aber nichts nachgewiesen werden, trotzdem hat man ihn in Schutzhaft genommen. Er wurde 1943 ins KZ nach Buchenwald verbracht. Dort war er als Schreiber im Block 17 untergebracht. An der Rettung jüdischer Mithäftlinge war er auch beteiligt. Mit der Befreiung des KZ wurde auch er befreit. Er hat seitdem in Weimar gelebt und verschiedene Tätigkeiten ausgeübt. Bis zu seiner Pensionierung war er stellvertretender Direktor der Gedenkstätte Buchenwald.

Veranstalter: Bürgerbündnis gegen Rechtsextremismus Weimar mit Unterstützung der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) Thüringen


Kindertheater Trimoli & Zack
Von einer, die auszog, das Fürchten zu lernen

„Ach wenn es mir nur gruselte!“ Zack, der cholerische Messerwerfer, kann es nicht fassen: Trimoli soll sich noch nie gegruselt haben. Gänsehaut, Atemnot, ein Herz, das plötzlich in die Hose rutscht; nichts von dem ist Trimoli jemals widerfahren. Hier ist ein skrupelloser Grusellehrmeister gefragt und Zack gibt sich alle Mühe, um Trimoli das Fürchten zu lehren. Er nimmt sie mit auf den Friedhof, spukt im Kirchturm umher und schickt sie durch die Geisterbahn. Doch wie bringt man einem das Fürchten bei, wenn kein HUHUUH und auch der schrecklichste Schreck nichts ausrichten kann? Da muss Zack ganz schön in die Trickkiste greifen, dass Ihm selbst schon ganz schaurig wird.
Na, dann mal los: Lasst euch von den beiden Clowns Trimoli und Zack in das unheimlich schöne Grimmsche Märchen entführen!

Veranstalter: mon ami, Eintritt: Erwachsene 5,- Euro/ Kinder 3,- Euro inkl. 0,50 Kulturförderabgabe. Empfohlen für Kinder ab 6 Jahren. WP



Auftaktveranstaltung der XII. Weimarer Frühjahrstage für zeitgenössische Musik
ART!stik-LABOR
Artistik-Performance zu zeitgenössischer Musik

An Vertikaltüchern und Ringtrapez fliegen Artisten zu Musik junger zeitgenössischer Komponisten durch die Luft. Nach dem Motto “Um die Wirklichkeit zu prüfen, muss man sie auf dem Seil tanzen lassen” (Oscar Wilde) werden Kompositionen von Ludger Kisters, Andres Maupoint, Hubert Hoche, Moritz Eggert, Peter Helmut Lang, Diego Uzal und Johannes K. Hildebrandt in neue szenische Formen verwandelt. Mit der ungewöhnlichen Verbindung von Luftartistik, Tanz, Clownerie, Körpertheater und live-gespielter experimenteller Musik wird eine humorvolle, clowneske und bisweilen absurde Performance mit einer einvernehmlichen Leichtigkeit auf die Bühne gebracht. Atemberaubende Momente mit beeindruckender Luftartistik in bis zu 8 Meter Höhe ziehen das Publikum in ihren Bann. Das Motiv des Aufeinanderverlassens oder Fallengelassenwerdens zieht sich dabei wie ein roter Faden durch das Stück.

Die Weimarer Frühjahrstage für zeitgenössische Musik vom 27. April bis 1. Mai 2011 stehen ganz im Zeichen neuer Vermittlungsformen zeitgenössischer Musik. Gekoppelt an das Festival, ist die europäische Musikmesse Artmusfair zu Gast und beschäftigt sich unter dem Motto „New Audiences for New Musik“ in Diskussionen, Konferenzen und Ausstellungen mit dem Vermittlungsgedanken. Die Frühjahrstage und die Messe finden außer im mon ami an den folgenden Tagen in der Weimarhalle, im e-werk und der Ottmar-Gerster-Musikschlule ihre Fortsetzung. Mehr Infos unter: www.via-nova-ev.de

Künstlerische Leitung: Peter Helmut Lang, Patrycja Krupa, Choreographie/Regie: Jordi L. Vidal, Artisten: Compagnie Aquanaut, Musiker: Ensemble Marges, Licht: Jost Knapp

Veranstalter: via nova - zeitgenössische Musik in Thüringen e.V., Eintritt 12,- Euro/ erm. 8,- Euro, Karten an der Abendkasse oder bei der Tourist-Information Weimar 03643/745-0, tourist-info@weimar.de


Eröffnung der LESARTEN 2011: alles anders
Roger Willemsen 
„Die Enden der Welt“ - Erzählerprogramm

Auf fünf Erdteilen war Roger Willemsen unterwegs, um seine ganz persönlichen Enden der Welt zu finden. Manchmal waren es die großen geographischen: das Kap von Südafrika, Patagonien, der Himalaja, die Südseeinseln von Tonga, der Nordpol. Manchmal waren es aber auch ganz einzigartige, individuelle Endpunkte: eine Bahnstation in Birma, ein Bett in Minsk, ein Fresko des Jüngsten Gerichts in Orvieto, eine Behörde im kriegszerrütteten Kongo. Immer aber geht es in diesen grandiosen literarischen Reisebildern auch um ein Enden in anderem Sinn: um ein Ende der Liebe und des Begehrens, der Illusionen, der Ordnung und Verständigung. Um das Ende des Lebens – und um den Neubeginn.

Roger Willemsen veröffentlichte sein erstes Buch 1984 und arbeitete danach als Dozent, Herausgeber, Übersetzer, Essayist und Korrespondent aus London, ab 1991 auch als Moderator, Regisseur und Produzent fürs Fernsehen. Er erhielt u. a. den Bayerischen Fernsehpreis und den Adolf-Grimme-Preis in Gold. Heute steht er mit Soloprogrammen oder gemeinsam mit Dieter Hildebrandt auf der Bühne. Sein Roman „Kleine Lichter“ wurde mit Franka Potente in der Hauptrolle verfilmt, sein Film über den Jazzpianisten Michel Petrucciani in vielen Ländern gezeigt. Willemsen ist „amnesty“-Botschafter, Schirmherr des Afghanischen Frauenvereins und Honorarprofessor für Literaturwissenschaft an der Humboldt-Universität in Berlin. Seine Bestseller „Deutschlandreise“, „Gute Tage“, „Afghanische Reise“, „Hier spricht Guantánamo“, „Der Knacks“ und „Bangkok Noir“ erschienen im S. Fischer Verlag und im Fischer Taschenbuch Verlag. Sie wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt.

Veranstalter: Kulturdirektion Weimar, Karten gibt es für 12,- Euro / erm. 8,- Euro inkl. Kulturförderabgabe bei der Tourist-Information Weimar (03643/745745) und an der Abendkasse, WP



LESARTEN 2011 – alles anders

Peter Ensikat
„Ihr könnt ja nichts dafür! Ein Ostdeutscher verzeiht den Wessis“

Jahrzehntelang haben allwissende Westdeutsche ihren Landsleuten aus dem Osten mit mehr oder weniger Nachsicht das Leben in der Diktatur erklärt. Jetzt lässt der Satiriker Peter Ensikat endlich auch den Wessis Gerechtigkeit erfahren und veranschaulicht ihnen mit der gleichen Sachkenntnis und Gründlichkeit ihr Leben in der Demokratie. Nach 60 Jahren Bundesrepublik findet sich vieles, wofür man sich schämen könnte: der deutsche Tourist, die deutsche Sozialdemokratie, die deutschen Langzeitkanzler ... - aber keine Sorge: Wir können ja alle nichts dafür!
„Mit kabarettistischem Humor blickt Peter Ensikat auf BRD und DDR in Geschichte und Gegenwart, unausgewogen und provokant, souverän sarkastisch und pointiert." (Süddeutsche Zeitung).

Peter Ensikat, geboren 1941 in Finsterwalde, ist Schriftsteller und Kabarettist. Bis 1974 arbeitete er als Schauspieler in Dresden und Ostberlin, später avancierte er zu einem der meistgespielten Kabarettautoren in der DDR. Auf zahlreichen Auslandsreisen konnte er sich schon vor der Wende mit eigenen Augen ein Bild vom „goldenen Westen" machen. Von 1999 bis 2004 war er künstlerischer Leiter des Kabaretts „Die Distel". Er schrieb u. a. die Bücher: „Hat es die DDR überhaupt gegeben?" (1998), „Das Schönste am Gedächtnis sind die Lücken" (2005) und „Populäre DDR-Irrtümer" (2008).


Veranstalter: Kulturdirektion Weimar, Karten gibt es für 8,- Euro / erm. 6,- Euro inkl. Kulturförderabgabe bei der Tourist-Information Weimar (03643/745745) und an der Abendkasse, WP





 

 


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