Leise gegen den Strom

Mi, 11.08., 21.00 Uhr 

Weimarer Filmsommer im Künstlergarten
 
Der Dokumentarfilm erinnert an die Wegbereiter der deutsch-polnischen Versöhnung. Er zeigt, wie schwierig die Wiederannäherung von Deutschen und Polen nach dem Zweiten Weltkrieg war. Er bringt die in Vergessenheit geratene Pilgerfahrt der „Aktion Sühnezeichen“ von 1965 in Erinnerung – aus der Perspektive von drei ehemaligen Teilnehmern: Rudi Förster, Werner Ross und Konrad Weiß. Im Jahr 2008 entschließen sie sich die Wegstrecke zurückzulegen, die sie vor 43 Jahren als Pilger gefahren waren: Von Görlitz über Kattowitz bis zum ehemaligen Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Sie erinnern sich noch gut, wie kompliziert die ersten Begegnungen mit der polnischen Bevölkerung waren. 1965 war das Verhältnis zwischen Deutschen und Polen noch frostig. 20 Jahre nach Ende des zweiten Weltkriegs bestimmten Traumata, Ressentiments und Misstrauen die gegenseitige Wahrnehmung. Förster, Ross und Weiß erzählen von den schwierigen Anfängen der Aussöhnung, die auch heute noch keine Selbstverständlichkeit ist. 

Filmgespräch mit dem Regisseur Tomasz Kycia, Moderation: Rainer Mende, Polnisches Institut Berlin – Filiale Leipzig
D, 2010, 49 min, FSK o. A., deutsch mit polnischen Untertiteln, R: Tomasz Kycia, Robert Żurek, Eintritt frei! 
In Zusammenarbeit mit dem Weimarer Republik e. V. und dem Polnischen Institut Berlin – Filiale Leipzig




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