STIELKE, HEINZ, FÜNFZEHN

Online und kostenfrei

STIELKE, HEINZ, FÜNFZEHN

Filmsichtung demnächst auf unserer Homepage.

Im Rahmen des Projekts Jüdische Geschichte(n) – Filmreihe zum Themenjahr "Neun Jahrhunderte jüdisches Leben in Thüringen" zeigen wir am 26. 05. von 00.01 Uhr bis 24.00 Uhr den Film STIELKE, HEINZ, FÜNFZEHN. Dies geschieht in Zusammenarbeit und mit Unterstützung der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen.

 

STIELKE, HEINZ, FÜNFZEHN

Heinz Stielke, fünfzehn Jahre und Gymnasiast, ist stolz auf den Vater, der für Volk und Vaterland den Heldentod starb, und glücklich als Rottenführer der Hitlerjugend. Doch das euphorische Gefühl von Selbstbestätigung findet ein jähes Ende: Stielke erfährt, dass er Halbjude ist. Er wird verjagt und verfolgt. Es hilft kein ohnmächtiges Widersetzen. Für den bedingungslosen Hitlerjungen von gestern beginnt nun ein ungewöhnlicher, wechselvoller Weg durch das kriegszerfurchte Land: Bei einem Bombenangriff auf Berlin verliert er die Mutter, ein mitfühlender Kriminalbeamter lässt ihn nach Thüringen, ein SS-Untersturmführer wirbt ihn für eine Eliteschule. Arbeitserziehungslager und Arbeitsdienstlager sind nächste Stationen. Damit einhergehend: Zwang und Strafe, Zuckerbrot und Peitsche, Frauenerlebnis und Mädchenfreundschaft. Schließlich rettet er als Held wider Willen zum Tode verurteilte Bauern.

DDR 1985/1986, Spielfilm, Regie: Michael Kann, D: Marc Lubosch, Jens Müller, Gert Gütschow, Berthold Schulze, Heide Kipp, Rolf Ludwig




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